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Holzverpackungsmaterial – Ausfuhr in Nicht EU-Staaten

Viele der derzeit 181 IPPC-Vertragsstaaten haben den Internationalen Standard für Phytosanitäre Maßnahmen Nr. 15 - kurz ISPM 15 (ISPM 15 - English version) - bereits umgesetzt. Das bedeutet, beim Export von Waren in Holzverpackungen in diese Länder müssen die Verpackungen gemäß ISPM 15 behandelt (derzeit Hitzebehandlung oder Begasung mit Methylbromid)  und mit einer Markierung versehen sein.

Die Anforderungen zur Umsetzung des ISPM 15 in Deutschland sind in der "Leitlinie zur Anwendung des IPPC-Standards ISPM Nr. 15" detailliert beschrieben.

Derzeit ist in Deutschland eine Begasung von Verpackungsholz mit Methylbromid nicht mehr möglich. Bereits begaste und markierte Holzverpackungen können jedoch weiterhin genutzt werden.

Wer Verpackungsholz mit der ISPM 15 Markierung versehen will, muss von der zuständigen Behörde registriert sein. Auch Betriebe, die Holz für Verpackungen entsprechend ISPM 15 behandeln und mit dem Hinweis auf die Behandlung in Verkehr bringen wollen, müssen registriert sein. Ein Registrierung ist außerdem für Betriebe erforderlich, die Verpackungsmaterial aus Holz entsprechend ISPM 15 ausbessern oder aufarbeiten wollen.

Wer mit Verpackungsholz gemäß ISPM 15 handelt ohne selbst die Behandlung durchzuführen oder die Holzverpackungen herzustellen, muss diese Tätigkeit der zuständigen Behörde rechtzeitig anzeigen.

Zuletzt geändert: 08.01.2014



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