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Pflanzengesundheit

Pflanzengesundheitliche Maßnahmen sollen verhindern, dass Schädlinge von Pflanzen eingeschleppt oder verbreitet werden. Bei der Einfuhr von Waren, seien es lebende Pflanzen oder zum Beispiel Verpackungsmaterial aus Holz, aber auch beim Transport innerhalb der EU dürfen keine Quarantäneschädlinge verschleppt werden. Nur gesundes Material soll importiert  -  und natürlich auch exportiert werden. Daher muss auch auf die Freiheit von qualitätsmindernden Schädlingen (pflanzengesundheitliche Qualität) geachtet werden. Pflanzengesundheitliche Maßnahmen sichern die nachhaltige Pflanzenproduktion, schützen Pflanzen in ihren Lebensräumen und damit die Umwelt und den Verbraucher.

Schädlinge von Pflanzen können z.B. Insekten, Mikroorganismen oder andere Pflanzen sein. Wenn sie einwandern und die biologische Vielfalt bedrohen, werden sie auch als invasive gebietsfremde Arten bezeichnet.

Das Institut für nationale und internationale Angelegenheiten der Pflanzengesundheit des Julius Kühn-Instituts, ist für den Bereich pflanzengesundheitlicher Risikoanalysen und Maßnahmen verantwortlich. Hierbei arbeitet sie eng mit dem zuständigen Bundeslandwirtschaftsministerium, den Pflanzenschutzdiensten der Bundesländer sowie mit EG- und anderen internationalen Fachgremien zusammen. In der Bundesrepublik Deutschland ist das Institut Pflanzengesundheit vor allem für den Informationsaustausch, die Koordination auf Fachebene und die Erarbeitung wissenschaftlich-fachlicher Grundlagen (Bewertung und Analyse von Risiken, Diagnose etc.) verantwortlich.

Zuletzt geändert: 10.07.2018

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