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TRACES

Für die Einfuhr geregelter Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse aus Drittländern müssen Importeure und die Pflanzenschutzdienste der Mitgliedstaaten der EU seit dem 14. Dezember 2019 das IT-System   TRACES (TRAde Control and Expert System) verwenden. Einfuhrverfahren für Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen aus Drittländern in die EU werden über TRACES abgewickelt. Mit Hilfe dieses Systems soll der Informationsaustausch erleichtert werden. Rechtliche Grundlage sind die Durchführungsverordnung (EU) 2017/625 (Kontrollverordnung) und die Durchführungsverordnung (EU) 2019/1715 (IMSOC).

In Deutschland erfolgte die schrittweise Umstellung vom IT-System PGZ-Online auf TRACES bis zum 13. Dezember 2019. Seit dem 14. Dezember 2019 ist nur noch TRACES zu verwenden. Diese Umstellung betrifft nur Einfuhren.

Für die Nutzung von TRACES müssen sich die Antragsteller und Importeure  anmelden. Die Pflanzenschutzdienste der Bundesländer validieren die Nutzer in TRACES und stehen für  Auskünfte zur Verfügung.

Notfallregelung

Wenn TRACES NT länger als 1 Stunde nicht zur Verfügung steht, können Nutzer das ausfüllbare Muster ( GGED Teil I [PDF] , GGED Teil II [PDF], Beanstandungsformular [PDF]) verwenden, um Informationen aufzuzeichnen und auszutauschen und damit den Betrieb sicherzustellen. Anhand dieser Aufzeichnungen erstellen die Nutzer die entsprechenden Dokumente in TRACES NT nachträglich, wenn das IT-System wieder zur Verfügung steht (Artikel 46 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1715 (IMSOC)).

Anleitungen
Musterformulare

Zuletzt geändert: 26.01.2021

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