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Nationale Pflanzenschutzorganisation Deutschlands

Organigramm Nationale Pflanzenschutzorganisation Deutschland

Abbildung:   Organigramm Nationale Pflanzenschutzorganisation Deutschlands
06.10.2020, PDF

Aufgaben und Organisation des Pflanzenschutzdienstes im Bereich pflanzengesundheitlicher Maßnahmen (Organigramm) folgen dem  Internationalen Pflanzenschutzübereinkommen ( IPPC) und harmonisierten Rechtsgrundlagen der Europäischen Union.

Auf nationaler Ebene regeln das Externer Link Pflanzenschutzgesetz, die Pflanzenbeschauverordnung (wird überarbeitet) und die Externer Link Anbaumaterialverordnung die Zuständigkeiten der beteiligten Institutionen ( Ansprechpartner) und die inhaltlichen Maßnahmen gegen die Ein- und Verschleppung von Quarantäneschädlingen, invasiven gebietsfremden Arten sowie gegen die Verbreitung qualitätsmindernder Schädlinge.

Institutionen und Adressen

Folgende Institutionen bilden die nationale Pflanzenschutzorganisation Deutschlands und sind in diesem Bereich auf unterschiedlichen Ebenen zuständig:

  • Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Externer Link BMEL) ist in der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich für die Gesetzgebung und die Außenvertretung.
  • Das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Institut für nationale und internationale Angelegenheiten der Pflanzengesundheit (Institut Pflanzengesundheit), ist in enger Zusammenarbeit mit dem BMEL in EG- und anderen internationalen Fachgremien tätig und in der Bundesrepublik Deutschland vor allem für den Informationsaustausch, die Koordination auf Fachebene und die Erarbeitung wissenschaftlich-fachlicher Grundlagen (Risikobewertung, Diagnose etc.) verantwortlich.

    Das Institut Pflanzengesundheit steht in enger Verbindung mit den in diesem Bereich tätigen Organisationseinheiten der Kommission der Europäischen Union, SANTE der Externer Link Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (SANTE), der Externer Link Europäischen Pflanzenschutzorganisation (EPPO) und des Sekretariates des Externer Link Internationalen Pflanzenschutzübereinkommens bei der FAO (IPPC).

  • Den Pflanzenschutzdiensten der Bundesländer obliegt die praktische Durchführung der pflanzengesundheitlichen Maßnahmen und Kontrollen bei der Ein-, Aus- und Durchfuhr von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen, ihrem Verbringen sowie bei der Produktion und im Handel.

    Zum Schutz vor einer Einschleppung von unerwünschten Schädlingen kontrolliert der Pflanzenschutzdienst die Einfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und Schädlingen. Deren Einfuhr ist daher auf bestimmte  Grenzkontrollstellen [PDF] und  Kontrollstellen [PDF] begrenzt, die durch die  Pflanzenschutzdienste der Bundesländer benannt werden.

Zwischen dem BMEL, dem JKI, den Bundesländern und ihren Pflanzenschutzdiensten besteht eine intensive Zusammenarbeit (Organigramm).

Unter Berücksichtigung der Zuständigkeitsbereiche von Bundes- und Länderbehörden sind Fragen zu pflanzengesundheitlichen Regelungen an die  Ansprechpartner der zuständigen Stellen der Länder zu richten.

Zuletzt geändert: 29.08.2020

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