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Opogona sacchari (Bananenmotte)

Opogona sacchari wurde bereits seit 2011 gelegentlich in Gewächshäusern in Deutschland gefunden und es wurden Tilgungsmaßnahmen durchgeführt. Der Befall war in der Regel auf zugekaufte Pflanzen zurückzuführen. Seit 14. Dezember 2019 ist der Schadorganismus als geregelter Nicht-Quarantäneschädling im Anhang VI der Durchführungsverordnung (EU) 2019/2072 aufgeführt. Amtliche Tilgungsmaßnahmen sind damit nicht mehr erforderlich.

Der Befallsstatus in Deutschland ist: Kommt an einigen Orten gelegentlich vor, nur im geschützten Anbau.

Taxonomische Klassifikation

Insecta: Lepidoptera: Tineidae

Regelungen und Maßnahmen

Geregelter Nicht-Unionsquarantäneschädling:
Durchführungsverordnung (EU) 2019/2072; Anhang IV D

EPPO-Status

 A2-Liste

Auftretensmeldungen

 Opogona sacchari (Bananenmotte) – an Cyathea- und Grammatophyllum-Pflanzen in einem Gewächshaus in Niedersachsen (24.09.2018)
24.09.2018, PDF, englisch

 Opogona sacchari (Bananenmotte) – an Bananenpflanzen (Musa) in einem Gewächshaus in Bremen (03.01.2018)
03.01.2018, PDF

 Opogona sacchari (Bananenmotte) – an Pandanus spiralis (Schraubenbaum) in einem Gewächshaus in Mecklenburg-Vorpommern (21.01.2013)
21.01.2013, PDF

Zuletzt geändert: 12.09.2020

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